Roter Stern – 08.03.08
Hey, hört her, Helden der Welten,
wohin der Sinn auch streben mag,
wofür auch All will gelten,
wir wissen, dass ich richtig sag:
Die Freundschaft ist, was zählt,
und nicht viel Ruhm und Geld.
Der rote Stern ist aufgegangen,
als andre gaben grünes Licht,
in Mittelfranks Feuchtwangen
die Herrscherstatik fast zerbricht.
Ein erstes Quartal ist erreicht,
unbemerkt die Zeit - sie weicht.
Eine Woche vor dem Wahlstich
versammelten sie sich zu feiern,
dass grün nicht mehr schwarz wich
und Alarm der Stufe rot zu leiern.
Denn Rot erfüllt auch unser Leben!
Drum müssen wir ne Party geben!
Das Fest wird wieder früh begonnen,
der Zeiten Netz sehr groß zu spinnen.
Dä Regler, aufdreht, hat gewonnen!
Den Beats kann keiner mehr entrinnen.
Dann Wiedersehn freut immer sehr,
wenn alle da sind, stimmt der Flair.
Den Westen hinter sich gelassen,
zurück in seine Heimat kam,
apokalyptischer Roboter belassen,
mit vielem maschinellen Kram,
um hart den Schall zu feuern
und all ins All sie steuern.
Nach Hawaii bringt uns auch ein Bus,
dort spielen wir dann unter Palmen,
und machen mit den Sorgen Schluss,
und kauen lässig Natur in Halmen.
Doch gibt´s auf Hawaii kein Bier!
Dann ist die Insel eben hier!
Stink stevelt es zu später Stund,
er heißt den Haufen laufen,
die Füße getanzt, heiß und wund,
da hilft nur noch viel zu saufen.
Die Aufnahme ist - oh je - misslungen,
die Musik haben Hirne für eh verschlungen.
Die bunten Bälle baumeln,
sie spielen auf den Plätzen,
durch Räume taumeln
und Sinn am Kosmos wetzen.
Wir wissen nicht, was danach kommt,
die Antwort kriegt man nicht gleich prompt.
Nun ist er da, der Frühling,
die Hoffnung auf den Wechsel zwar versiegt,
denn Ruh überkam den guten Grünling.
Organisches uns aber wiederwiegt!
vergesst daher nicht, was sein wird,
wenn`s wieder zeitlos kräftig klirrt:
So, hört her, Helden der Welten,
wohin der Sinn auch streben mag,
wofür auch All will gelten,
ihr wisst, wo ist der gute Schlag:
Wo Freundschaft ist, was zählt,
und nicht viel Ruhm und Geld.
(Feierverdichtung)